Duckstein klärt auf:
5 Fakten zum Thema Bier
Vor 07/11/2017 17:21:12 von Food-Bloggerin Sybille gepostet

Eigentlich ist es doch ganz einfach: Bier besteht aus Wasser, Hopfen, Malz – und fertig. Aber halt: „Ein Pils, bitte!“ war gestern. Bei der mittlerweile dominierenden Auswahl an Craft- und Spezialitätenbieren arten gemütliche Bierabende immer öfter zu Fachsimpeleien aus. Damit Du beim nächsten Mal in Sachen „Aromahopfen“, „Bittereinheiten“ oder „Stammwürze“ mitreden kannst, macht Dich Duckstein, unser Bierpartner auf der eat&STYLE Hamburg 2017, in 5 Fakten zum Bierkenner.

1. Obergärig oder untergärig?

Der Unterschied ist schnell erklärt und hat mit den Eigenschaften der entsprechenden Hefesorten zu tun. Es gibt obergärige Hefe, die gewissermaßen über den Dingen steht. Das heißt im Falle der Bierherstellung, sie schwimmt aufgrund ihrer chemischen Beschaffenheit während des Brauprozesses oben. Obergärige Hefe kommt zum Beispiel bei der Herstellung von Weizen oder dem Saphir Kellerbier von Duckstein zum Einsatz und sorgt für einen eher süßlich-fruchtigen Geschmack.

Untergärige Hefe sinkt während des Brauprozesses nach unten und wird bei der Produktion von herben Bieren wie Pils benutzt. Früher, vor Erfindung der Kältemaschine, waren übrigens alle Biere obergärig, da untergärige Hefe nur bei kühlen Temperaturen in Aktion tritt und den Gärprozess einleitet.

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2. Aromahopfen – für das gewisse Etwas

Ohne Hopfen kein Bier – so sagt es das deutsche Reinheitsgebot von 1516. Aber Hopfen ist nicht gleich Hopfen. Je nach Sorte kann das Bier eher mild oder eher bitter sein, mal schmeckt es nach roten Beeren, mal nach Zitrone. Spezialitätenhersteller verwenden beim Brauen hochwertige Aromahopfen, die jeder Sorte einen einzigartigen Geschmack verleihen.

Im Saphir Kellerbier von Duckstein kommt beispielsweise der namensgebende Saphir-Hopfen zum Einsatz und gibt dem Bier eine fein-fruchtige Note. Das Weizen Cuvée setzt auf die Komposition der beiden Aromahopfen Saphir und Perle – und trägt deshalb den Zusatz „Cuvée“.

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3. Malz ist nicht gleich Malz

Wenn mal wieder jemand behaupten sollte, dass im Bier sowohl Malz als auch Gerste enthalten ist: Stimmt nicht! Wieso? Bei Malz handelt es sich einfach um künstlich zum Keimen gebrachtes Getreide, meistens Gerste. Auf Spezialitätenbieren ist jede einzelne Malzsorte angegeben, weil diese Einfluss auf Geschmack, Geruch und Aussehen des Bieres hat.

Beim Duckstein Original sorgt zum Beispiel das spezielle Kristallmalz für den weichen, karamellartigen Geschmack – und die besondere rotgoldene Farbe.

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4. Bittereinheiten – der Hopfen macht’s

Wer wissen will, wie bitter ein Bier ist, der sollte auf die Angabe zu den Bittereinheiten achten. Je höher der Wert, desto bitterer das Bier. Verantwortlich hierfür ist übrigens der Hopfen. Pils schmeckt bitter und hat entsprechend mit rund 30–40 Einheiten einen hohen Wert. Mild schmeckende Biere wie Weizen verfügen meist über nicht mehr als 20 Bittereinheiten.

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5. Stammwürze – bringt Schwung in die Sache

Auf vielen Bieren findet man den Begriff Stammwürze. Ihn zu verstehen, zählt zur Königsdisziplin für Bierexperten und man könnte ganze Aufsätze darüber verfassen. Nur so viel: Stammwürze bezeichnet den Anteil der aus Malz und Hopfen gelösten, nicht flüchtigen Stoffe vor der Gärung. Je höher der Anteil an Stammwürze, desto höher der Alkoholgehalt im Bier.

Wer mehr zum Thema Stammwürze wissen will, muss wohl oder übel die Ausbildung zum Brauer machen. Auf jeden Fall ein spannender Beruf – und für Menschen wie Duckstein-Braumeister Olaf Rauschenbach eine echte Berufung.

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Die Geschichte von Duckstein: Jenseits des Gewöhnlichen

Warum heißt Duckstein Duckstein? Und wo liegt eigentlich die wahre Heimat des köstlichen Hopfentropfens? Dieses Video verrät euch alles über die Geschichte von Duckstein – von 1640 bis heute:

Na, Durst bekommen?

Dann probier Dich auf dem Marktplatz der eat&STYLE 2017 in Hamburg von Duckstein Original bis Pils, von Cuvée bis Saphir. Denn für jeden Schluck Duckstein gilt: Bier ist nicht gleich Bier!

 

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